Die Kennzahl Materialpreisveränderung zur Planung und Messung von Einsparungen im Einkauf

Viele Unternehmen versuchen Preisveränderungen und damit Einsparungen über eine einzelne Einkaufskennzahl, die Materialpreisveränderung („MPV“), zu berechnen und so ihrem Management die erzielten Einsparungen zu berichten.

Sie vergessen dabei oft, dass es zum einen nicht die eine, singuläre und allgemeingültige Definition der Einkaufskennzahl MPV gibt, sondern recht viele unterschiedliche Varianten der Kennzahl. Zum anderen sind MPV-Kennzahlen stark abhängig vom Typus der jeweiligen Einsparungsmaßnahmen sowie vom Analysekontext. ...

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... Ihr Wert und ihre Nutzbarkeit zur Messung der Einkaufs-Performance und zur Steuerung des Einkaufs hängen ganz wesentlich auch davon ab, wie sie mit fortgeschrittenen (Ursache-Wirkungs-)Analysen und Prognosen bzw. Simulationen kombiniert werden. Die reine Berechnung der Einkaufskennzahl hilft der Beschaffung hingegen meist nur relativ wenig.

In der Praxis wird die MPV manchmal auch synonym als Materialkostenveränderung (MKV) bezeichnet. Dieser Name trifft das Wesen der Kennzahl besser, da es sich beim Wert um eine mit der aktuellen Einkaufsmenge gewichtete Preisabweichung – als eine monetäre Summe – handelt. Der Begriff „Kostenabweichung“ wäre daher passender als der Begriff „Preisabweichung“. Im Folgenden verwendet der Artikel meist den Begriff MPV.