Die Kennzahl Materialpreisveränderung (MPV) zur Messung von Einsparungen durch Substitutionen

Für die Berechnung und Messung von historischen Einsparungen (Savings) im Einkauf ist die so genannte Materialpreisveränderung (MPV) eine inzwischen übliche Standard-Kennzahl. Sie setzt voraus, dass es eine valide und fehlerfreie Preishistorie gibt und dass Mengeninformationen vorhanden sind.

Die Standard-Variante der MPV berechnet eine historische Einsparung, indem sie die Differenz aus einem früheren („alten“) Preis-Durchschnitt (z.B. Durchschnittspreis (Ø Preis) des letzten Fiskaljahres) und ...

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... dem aktuellen („neuen“) Durchschnittspreis für ein Material berechnet und mit der aktuellen Menge gewichtet:

MPVstandard = (Ø Preis alt – Ø Preis neu) * (Menge neu)

Bei Substitutionen führt die Standard-MPV-Berechnung zu fachlich falschen Werten

Diese Standard-Formel lässt sich immer dann problemlos anwenden, wenn sich die Einsatzmengen nicht verändern (siehe Szenario 1). Nimmt man jedoch bestimmte Arten von Substitutionen vor, so kann es sein, dass sich diese Einsatzmengen ändern. Die Szenarien 2 und 3 zeigen dazu ...