Was genau sind Währungseffekte?

Währungseffekte entstehen bei Vorperiodenvergleichen durch Wechselkursveränderungen.

Unterschieden werden

  • der Effekt durch die Umrechnung von Lieferanten in Hauswährung – der Transaktionseffekt – und
  • durch die Konvertierung von der Haus- in die Berichtswährung(en) – der Translationseffekt.

Berechnet werden sie, indem man den aktuellen Wert mit dem Durchschnittskurs der Vergleichsperiode umrechnet und die Differenz bildet. Es wird damit die Frage beantwortet, wie der Wert gewesen wäre, wenn sich der Wechselkurs nicht verändert hätte.

Rechnet man anschließend mit der währungskurskorrigierten Zahl weiter, z. B. um Preis-, Mengen- und Struktureffekte auszuweisen, erhält man durch Währungskursschwankungen bereinigte Werte. Es sollten immer beide Währungseffekte ausgewiesen werden, um die Abhängigkeit vollständig darzustellen, die nicht in der Verantwortung z. B. des Einkaufs liegt. Eine Preissenkung in Lieferantenwährung kann durch Kursveränderungen schnell zu einer Erhöhung in Berichtswährung führen.

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