Wozu dient Master Data Management (MDM)?

Master Data Management bezeichnet die Verwaltung und Verbesserung der Stammdaten eines Unternehmens. Im Strategischen Einkauf (aber auch im Operativen Einkauf) sind die wichtigsten Stammdaten:

  • Lieferanten
  • Materialien / Teile
  • Kataloge (e-Procurement) mit einzukaufenden Gütern und Dienstleistungen
  • Warengruppen und Kategoriestrukturen
  • Unternehmens- und Einkaufsorganisation
  • Einkaufsinfosätze (SAP-spezifisch)
  • Verträge mit Lieferanten
  • Und viele andere Daten-Typen mehr

Die Herausforderung für ein MDM – Master Data Management im Einkauf sind insbesondere dann groß, wenn man mehrere ERP-Systeme vorfindet mit unterschiedlichen Datenstrukturen und nicht-konsolidierten bzw. harmonisierten Lieferanten- und Materialstämmen.

Master Data Management Systeme, die speziell die Anforderungen des Einkaufs abdecken, gibt es nur von wenigen hochspezialisierten Anbietern wie Orpheus mit dem Software Tool DataCategorizer. Dieses Werkzeug fokussiert auf die Stammdaten-Typen Lieferant, Einkaufsinfosatz und Material / Teil. Die wichtigsten Funktionen sind:

  • Erkennen von Dubletten bei Lieferantenstammsätzen und Materialstammsätzen
  • Erkennen von ähnlichen Lieferanten, die zur gleichen Unternehmensgruppe bzw. Konzern gehören und semi-automatische Erstellung einer Lieferantenhierarchie (Supplier Tree).
  • Konsolidierungen und Gruppieren der Lieferantenstammsätze
  • Harmonisieren und Normalisieren von Lieferanten-Stammdatensätzen
  • Clustern ähnlicher Materialien (z.B. um später Standardisierungen durchzuführen, Preisabweichungen zu erkennen oder als Vorbereitung für LPP-Analysen und Kostenregressionen)
  • Harmonisieren von Materialstamm-Parametern bei gleichen / ähnlichen Teilen (Dispositionsmerkmale, Losgrößen, Planungshorizonte etc.)

MDM Tools wie der DataCategorizer beziehen in das Stammdaten Management aber auch intelligente Analysen zu Bewegungsdaten, wie Rechnungen, Bestellungen und Warenbewegungen ein, um u.a. folgende Funktionen zu bieten:

  • Erkennen von Fehlern und Ausreißern bei Preisen im Materialstamm und Einkaufsinfosatz
  • Erkennen von nicht-genutzten Lieferanten und Materialien
  • Erkennen von Datenfehlern und fehlenden Informationen in den Stammdatensätzen
  • Korrelationen zwischen den Einkaufspreisen der Materialien und ihren Kostentreibern
  • Klassifizieren von Rechnungs- und Bestellbelegen auf ein Standard-Kategorie-Schema wie z.B. eClass oder UNSPSC
DataCategorizer 2017
Einkaufsdaten bereinigen, konsolidieren und klassifizieren - Wenn Sie Einkaufscontrolling professionell betreiben möchten, müssen Sie Content Management betreiben. Nur mit bereinigten, einheitlich klassifizierten Daten können Sie aussagekräftige Analysen erhalten. Wege zur Daten-Bereinigung & -Klassifizierung im Einkauf ansehen:
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Format: PDF,
Seitenanzahl: 64,
Dateigröße: ca. 1,6 MB

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