Wozu dient Maßnahmenmanagement im Einkauf?

Moderne Unternehmen planen für jedes Fiskaljahr Ihre Unternehmensziele und brechen diese Ziele auf einzelne Einheiten herunter. Manchmal erfolgt dies über sog. Scorecards bzw. über Balanced Scorecards. Die Zielvorgaben werden dort über Kennzahlen dargestellt, die es von den Unternehmenseinheiten (z.B. den einzelnen Abteilungen und Bereichen) zu erreichen gilt.

Auch der Einkauf leitet seine Ziele aus den übergeordneten Unternehmenszielen ab bzw. die Einkaufsziele (wie z.B. Vorgaben für Einsparungen, Qualität, Compliance etc.) werden vom Finanzbereich (z.B. in einer speziellen Procurement Scorecard) dem Einkauf und seinem Management vorgegeben.

Das Management verlässt sich allerdings nicht allein auf die Vorgabe von Zielen, sondern möchte auch wissen, wie einzelne Bereiche, Mitarbeiter und Teams planen, diese Ziele operativ zu erreichen.

Ein Maßnahmenmanagement dient genau diesem Zweck: Maßnahmen oder Initiativen sollen helfen, die Zielerreichung zu operationalisieren und präziser sowie zeitnäher zu steuern. Man möchte nicht mehr nur „hoffen“, dass Ziele erreicht werden, sondern möchte zum einen sicher sein, welche Ziele gefährdet sind und welche mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden (Risikominimierung). Zudem möchte man zusätzlich sehen, über welche Hebel (Art der Maßnahme) die Zielerreichung von welchen verantwortlichen Mitarbeitern in welchem Zeitraum angesteuert wird.

Modernes Maßnahmenmanagement setzt dazu spezielle Tracking Software ein, wie den InitiativeTracker von Orpheus, um unternehmensweit nach der gleichen Logik und zeitlichen Rasterung gesetzte Ziele auf konkrete Aktivitäten herunter zu brechen, sie zu (be)planen, zu operationalisieren und deren Zielerreichungs-Status fortlaufend zu aktualisieren. Zu diesem Zwecke kann eine solche Initiativen Management Software Budgets planen, sie unterstützt rollierende Forecasts genauso wie die Eingabe (bzw. automatisierte Aktualisierung) von Ist-Daten.

Die einzelnen Maßnahmen im Einkauf oder der Supply Chain sind im Grund nichts anderes als Projekte zur Effizienzsteigerung. Man arbeitet beim Tracking der Projekte mit Härtegraden (meist 5 Härtegrade, siehe Maßnahmenmanagement mit Härtegraden und hat schlanke Workflow-Abläufe, um Freigaben und Genehmigungen durch das Management umzusetzen. Das Maßnahmen-Reporting fließt meist auch in das Standard-Management-Reporting des Finanzbereiches ein. Eine gemeinsame Studie von Orpheus und EY hat das Thema der Integration von Einkauf und Finanz genauer beleuchtet. Studie: Einkaufsperformance unter der Lupe

InitiativeTracker 2017
Maßnahmenmanagement mit InitiativeTracker - Maßnahmen und Einkaufserfolge planen, forecasten und messen.

Die Software erlaubt es Ihnen, Ihre Einkaufsprojekte und -aktivitäten abzubilden, Einsparungsmaßnahmen zu planen und verantwortlichen Mitarbeitern zuzuordnen. Stichwort: Maßnahmen-Controlling. Geplante Einsparungen lassen sich mit Ihren realisierten Ist-Zahlen vergleichen und Einkaufserfolge über komfortable Auswertungen bequem darstellen.
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Format: PDF,
Seitenanzahl: 64,
Dateigröße: ca. 1,6 MB

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