Orpheus OLAP Technologie - Innovation based on Microsoft

/files/63791232027145nebelimage001.jpg

Alle Bausteine unseres Einkaufs-Controlling-Baukastens sind nach einem einfachen und performance-optimierten Schema aufgebaut. Parallele Verarbeitung wird dabei genauso groß geschrieben wie Robustheit und Wiederverwendbarkeit. Dabei war von Anfang an das System auf Massendaten aus beliebigen ERP-Systemen und eine heterogene Systemlandschaft ausgelegt, so dass auch weltweit operierende Firmen von unserer Technologie profitieren. Denn wer will schon einen Ausschnitt der Vorgänge seiner Firma sehen, wenn er auch das Ganze sehen kann. Das Ziel ist kein geringeres, als ein vollständiges Einkaufscontrolling durch Extraktion aller relevanten Daten aller ERP-Systeme und die Aufbereitung in einem OLAP-Cube mit der Flexibilität von ad-hoc-Reports auf höchstem Niveau.

Die Sourcing-BI-Architektur besteht aus den beiden Hauptkomponenten Datenimport, -aufbereitung und -veredelung (ETL + Content Management) sowie Datenstrukturierung und –visualisierung (OLAP + Reporting/Data-Mining).

 

Datenimport, -aufbereitung und -veredelung (ETL)

Die Aufgaben des Datenimports und der Datenaufbereitung sind vornehmlich klassische ETL-Aufgaben, die um weitreichende Cleansing-Methoden, erweitert sind. Unterstützt wird der Benutzer hierbei durch zahlreiche Dashboards und KPIs zur Datenqualität. Alle Teilschritte werden in eine vollautomatisierte Workflowsteuerungen eingebunden und können flexibel definiert werden. Die Datenveredelung erst macht aus Ihren Daten das was sie sein könnten. Ein kostbarer Schatz der Erfahrung für Entscheidungen und Planungen der Zukunft.


Aus technischer Sicht setzen wir auf ein effektives 3-Schichten-Modell (MVC), welches in Java implementiert ist und auf dem markführenden, kostenfreien Application Server JBoss aufsetzt. Dies erlaubt uns die Freiheit, das Framework auf einer Vielzahl von Systemen installieren zu können. Als Datenzugriffsschicht wird das OR-Mapping-Framework Hibernate verwendet. Natürlich leuchtet jedem ein, dass Massendatenverarbeitung und OR-Mapping nicht unbedingt einhergehen können. Selbstverständlich greifen wir auch auf alternative Möglichkeiten des Datenzugriffs zurück, wobei immer der Standard im Blickfeld bleibt. Dies erlaubt uns beim ETL auf unterschiedlichen Datenbanken (z.B. auch Oracle) aufzusetzen.

Datenstrukturierung und –visualisierung

Gerade im Bereich Visualisierung ist es enorm wichtig auf einen kompetenten Partner zu setzen, denn dieser Bereich – auch wenn er nur die Spitze des Eisbergs ist – hat die höchste Aufmerksamkeit des Managements. Neben der Performance spielen hier vor allem Einfachheit und größtmögliche Flexibilität eine große Rolle. Um die nötige Performance zu gewährleisten kommt man nicht umhin auf OLAP zu setzen. Das beste daran: Sie müssen u.U. keine eigenen Dimensionen und Measures erstellen, denn Sie setzen auf unserem Standardmodell auf.

Für diese Teilschritte setzen wir auf etablierte Produkte. Die Microsoft Analysis Services in Verbindung mit dem DeltaMaster der Firma Bissantz (http://www.bissantz.de) bieten hierfür eine ideale Plattform zum Aufbau der der Sourcing-BI-Lösung. Unser know-how fließt als sogenannter „Business-Content“ in das Customizing ein. Alle notwendigen Standarddimensionen und -measures sind bereits im OLAP-Modell definiert und können jederzeit durch weitere ergänzt werden. Die Beschränkung ist hier lediglich die Auswahl an Attributen, die unserem Standardmodell zusätzlich aus Ihrem ERP-System hinzugefügt werden.

Ein entscheidendes Kriterium für den DeltaMaster als Visualisierungstool ist die neben der sehr einfachen Bedienung die Fülle an mitgelieferten Funktionen und Analysewerkzeuge. Diese reichen von einfachen Basisverfahren wie grafischer Pivotisierung und ABC-Analyse über Zeitreihen und Portfolioanalysen bis hin zu aufwändigen Mining-Verfahren wie z.B. PowerSearch. Die Software lässt sich mit einem Minimum an technischem know-how verwenden und bietet trotzdem jegliche Flexibilität die Mächtigkeit von OLAP-Verfahren wie MDX auszuschöpfen.

Das Sourcing-BI-Framework – Modular, Integriert und Ganzheitlich

Ihre Unternehmensdaten durchlaufen auf dem Weg von der Extraktion aus den Quell-ERP-Systemen bis zur Visualisierung in einem Einkaufsreport viele Stationen, von denen jede ihren Beitrag leistet, damit Sie am Ende wichtige und verlässliche Einkaufs-Entscheidungen treffen können. Bei allen Etappen begleitet Sie unser integriertes Framework. Angefangen beim Transport Ihrer Daten aus ihren (evtl. weltweit verteilten) ERP-Systemen zu einer zentralen „Datensammelstelle“. Hierfür setzen wir das Modul Data Transfer (1) ein. Es sorgt für eine schnelle (Komprimierung) wie auch sichere (Verschlüsselung) Datenübertragung. Der Cubebuilder (2) - Herzstück des ETL-Prozesses - ist für das effiziente Bereinigen (Cleansing) und Aufbereiten der Daten verantwortlich. Viele Prozessschritte kümmern sich darum, dass die Daten nicht nur technisch, sondern auch fachlich homogen, vollständig und natürlich voll automatisiert in ein relationales Sternschema transformiert werden. Die Erzeugung homogener Schlüsselfelder, Format-Standardisierungen und Währungsumrechnungen sind genauso selbstverständlich, wie Nettowertberechnungen und die Filterung ungewünschter Daten. Dabei wird der Benutzer während der Importprozesse ständig über die Qualität seiner Daten informiert und behält so die Kontrolle. Die letzten und fachlich gesehen wichtigsten Schritte sind die Klassifizierung der Rechnungs- und Bestelldaten, die Konsolidierung der Stammdaten (z.B. der Lieferantennormalisierung), sowie das Anreichern der Daten um fachliche und logische, interne wie externe Daten (z.B. Planzahlen, Kurs- und Indexinformationen). Diese Aufgaben werden von den Modulen Deltaclass, Ruleengine und Damato (3) erledigt. Ihre Funktionen bieten unter anderem die Möglichkeit zur Eliminierung von Dubletten und zur hierarchischen Einordnung von Lieferanten unter einen „Konzernlieferanten“, die Kategorisierung in Standards wie eClass oder UNSPSC oder in einen beliebigen unternehmensspezifischen Standard. Auch weitere OLAP-Dimensionen wie die weltweite Unternehmens- oder Einkaufsstruktur werden aufgebaut.

Am Ende steht die relationale Basis, für den automatischen Cube-Erstellungsprozess. Dieser Schritt bereitet das relationale Modell so auf, dass der Cube mit all seinen Dimensionen und Measures als Basis für die eigentliche betriebswirtschaftliche Analyse der Daten zur Verfügung steht. Auch hier leistet der Benutzer nur noch Überwachungsfunktionen des automatisierten Prozesses, so dass er sich um die wirklich wichtigen Aufgaben kümmern kann.

Das Sourcing BI-Framework kommt mit einer Vielzahl an vordefinierten Berichten für die unterschiedlichsten fachlichen Anforderungen. Sei es eine anschaulich visualisierte Spendflussrechnung, Compliance- und Savings-Tracking oder Payment-Terms-Analysis. Diese können natürlich leicht durch weitere, maßgeschneiderte Analysen ergänzt werden.

 
© 2010 Orpheus - The Business Intelligence Company.    All rights reserved.